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Brushless Motoren

einfach & preiswert

     

  

 
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Brushless Außenläufer-Motoren für kleinere Modelle sind schnell und einfach herzustellen. Die kosten für einen solchen Motor liegen dabei unter 15€ und die Leistung kann sich sehen lassen! Hierfür benötigen wir zunächst einen Motor aus einem CD/Streamer Laufwerk (z.B. HP Colorado, Bild links, bei ebay, Schrotty). Der noch originale Motor aus dem Laufwerk ist auf dem Bild rechts zu sehen. Nun wird der Motor vom überflüssigen Blech befreit und der vorhandene Wicklungsdraht entfernt. Für den Prop-Mitnehmer muss die Welle evtl. per Schraubstock um ca. 5mm aus dem Gehäuse gepresst werden. Da in den meisten Fällen der Magnetring gegen leistungsstärkere Magneten ausgetauscht werden muss (Ausnahme sind kleinere Motoren), wird er mit Hilfe eines Messers oder auch durch Erwärmen vorsichtig aus dem Gehäuse entfernt ohne dieses zu beschädigen (Bild links zeigt die Einzelteile schon mit neu eingesetzten Neodym-Magneten). Die Magnete sollten so ausgesucht werden, dass sie ca. 70% des Umfangs abdecken. Die Höhe der Magnete sollte dem Stator entsprechen. Breite und Dicke müssen so ausgesucht werden, das der Rotor noch frei drehen kann. Um die Bauhöhe der Magnete zu verkleinern wurden hier nicht 12 größere Einzelmagnete verbaut, sondern 24 kleinere Magnet, die jeweils zu zweit kaskadiert wurden (SS-NN-SS-NN usw.). Die Magnete werden gleichmäßig durch herzustellende Abstandshalter (Holz/ABS) auf den Gehäuseumfang verteilt und mit Endfest 300 eingeklebt. Aber Achtung, die Magneten könne sich wehren und das Vorhaben erschweren! Zu bekommen sind die Magnete bei den bekannten Händlern. Das Nut-Pol-Verhältnis sollte nicht zu weit differieren (hier z.B. 9-Nut-Stator mit 12 Pol-Rotor, siehe auch Nut-Pol-Tabelle mit Wickelrichtung). Nun wird der Stator mit neuem Kupferlackdraht bewickelt. Gibt´s günstig beim Motorenbau/reparatur (Gelbe Seiten) oder gleich mit den Magneten bestellen. Hier kann man nun zwischen den verschiedensten Drahtstärken wählen und die "Wicklung des Tages" probieren!!! Für diesen Motor wurde ein Ø 0,5 mm Lackdraht verwendet. Auf jede Nut/Zahn kamen 19 Windungen. Da ein Stator meist nicht nur 3 Nuten/Zähne hat, sondern 6,9,12,15,18 usw. wird mit einem Lackdraht jeder 3.Zahn bewickelt. Beispiel: 9er Stator (9Nuten für 12 Magnete) - Mit dem 1.Draht wird nacheinander der 1. dann 4. und 7.Zahn bewickelt. Mit Draht 2 wird der 2./5./8. Zahn und mit Draht 3 der 3./6./9. Zahn versehen. Hierzu kann man mit einem Edding die Nuten beschriften um das Wickel übersichtlicher zu gestalten. Mögliche Pol-Nut-Verhältnisse für den Motor und das Wickelschema gibt hier. Ist der Stator fertig bewickelt so kann noch zwischen Stern- und Dreieckschaltung gewählt werden (siehe Bild links). Bei der Sternschaltung werden die 3 Kupferdrahtenden oder Anfänge miteinander verbunden. Die freibleibenden Drahtenden kommen an den Regler (Laufrichtungswechsel durch vertauschen 2er Motordrähte am Regler). Bei der Dreieckschaltung wird jeweils das Drahtende einer Wicklung mit dem Anfang einer anderen verbunden. Der Regler wird an diesen 3 Verbindungen angeschlossen (Laufrichtungswechsel wie vor). Eine weiter Möglichkeit ist die Parallelwicklung. Hier wird die Nut nicht mit einem dickeren Kupferlackdraht, sondern mit 2 oder mehr Lackdrähten parallel bewickelt um einen besseren Füllgrad zu erreichen.

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Nut-Pol-Paarungen und Wickelsinn als pdf