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Platte |
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Kurzdaten:
Spannweite 1,22m Gewicht ab 680g für mittleren bis starken Wind |
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Nachdem die Flächen geschnitten sind kann es losgehen. Flächenschneiden siehe Tips & Technik. Die Flächenstücke werden nun der Nasenleiste verlaufend bündig miteinander verklebt (5-Min-Epoxy). Dies sollte auf einem Baubrett geschehen, damit das Ding nicht gleich schief und krumm ist. Um die Flächenstücke aneinander zu verpressen werden Packbandabschnitte unter Spannung über die Klebestellen geklebt. Nachdem die Fläche nun am Stück ist wird sie an der Endleiste auf die entsprechende Flächentiefe abgeschnitten. Die Endleistenstärke sollte jetzt den Rudern entsprechend ca. 6mm betragen. Nun wird auf der Unterseite der Fläche die Aussparung für den 8mm Kohlerohrholm gemacht. Dieser liegt ca. 100mm von der Hinterkante. Außerdem wird für die Finne mittig ein 6mm Innendurchmesser-Rohr eingelassen, evtl. ein zweites Rohrstück schräg in Finnenneigung aus der Flächenoberseite zur Arretierung. Dieser Rohre sollten ein Fasergeflecht haben, damit sie bei Belastung nicht ausbrechen (z.B. GFK-Rohr aus dem Drachenbau, nicht so spröde wie CFK!). Nun werden die Ausschnitte für die Servos und den Empfänger auf der Oberseite geschnitten. Diese Ausschnitte werden knapp bemessen, damit die Komponenten später klemmend und oberflächenbündig eingesetzt werden können (ohne Kleber). Die Kabel verschwinden in ca. 0,5cm Tiefen Schnitten. Die RC-Einbauten sollten so weit wie möglich nach vorn, da eine Bleizugabe ehe von Nöten ist. Dabei sollte aber zwischen den Einbauten noch genügend Material verbleiben. Der Akku sollte auf keinen Fall inline verlötet sein. Man kann ihn z.B. in zwei 2-er Packs aufteilen und mit ca. 3cm Abstand zur Nasenleiste in beiden Flächenseiten verstauen. Wenn man zwischen den Akku´s etwas Platz läßt kann hier das Blei eingelassen werden (hier waren es 160g). Die Ruder werden aus 6mm Balsa zugeschnitten und zum Ende verjüngt (auf ca.2mm). Zur Endleiste des Flügels werden die Ruder um ca. 45° abgeschrägt, damit sie sich später bewegen können. Die Ruder müssen nicht Zwangsweise verstärkt werden da die meisten Treffer eh von vorn kommen. Jetzt wird der Flieger mit Glasfilamentband gegen Torsion und Biegesteifigkeit getapt. Hierzu sollten auf jeden Fall umlaufend und auf beiden Seiten getapt werden (siehe auch Bild). Wer möchte kann die Haftung auf dem EPP durch Sprühkleber erhöhen. Nun kann der Flieger komplett mit Packband o.ä. Klebebändern getapt werden. Wird an der Oberseite der Nasenbereich bis zum Schluß ausgespart, so kann der fertige Flieger zum Bauabschluß noch mit dem benötigten Blei beladen werden. Für das Tapen eignet sich das braune Packband von Tesa übrigens hervorragend als Unterspannband mit enormer Festigkeit und kann bei überlappender Klebeweise mit dem Bügeleisen bei 100 - 150 C° vor dem weiteren Bekleben gespannt werden. Man kann den Flieger so einen Maßanzug verpassen aber Achtung, bei zu starken Spannen kann sich der Flieger verkleinern und stark verziehen! Jetzt könne die Ruder und die Seitenfinne angebracht werden. Die Ruder werden mit Klebeband angeschlagen. Die Finne kann z.B. aus PP-Hohlkammerplatten gefertigt werden. Für die Seitenfinne wird ein Kohlerohr in die Halterung an der Endleiste geschoben und auf Finnenlänge abgeschnitten. In die an der Flächenoberseite herausragende Halterung kommt nur ein wenige Zentimeter langes Kohlerohr, um der Finne einen Seitlichen Halt zu geben und bei Kontakt ausweichen zu können (auf den Bilder hier noch lang). Nachdem der Flieger nun mit allen Anlenkungen ausgestattet ist wird der Schwerpunkt, der bei 162mm von der Nasenleiste liegt ausgewogen und das benötigte Blei zugegeben. Jetzt noch die letzten Klebestreifen und der Vogel ist flugbereit. Der Flieger ist etwas empfindlich auf die Schwerpunktlage und mag es genau. Was die Ruderausschläge angeht, so reichen für Höhe meist schon 5mm oben/unten, Querruder kann das doppelte vertragen. Der Flieger ist kein Stehbrett und mag ehr die zügige Gangart. Dieses Modell hat ein Abfluggewicht von 680g, es können aber auch bis zu 800g sein. Beim Fliegen konnten hier keine großen Unterschiede entdeckt werden, da das Modell dem Profil entsprechend sowieso laufen muß. Für mittlere bis starke Windverhältnisse. |
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Profil als Bilddatei | ![]() |
Bauplan Platte | ||||||||