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Heinrich

  

  
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Benannt nach dem überaus gefährlichen Schafbock von Georg der keine Chance ausläßt seine Kraft anderen unter Beweis zu stellen!

Nach dem einschlägigen Erfolg von unserer Keule war schnell klar wir brauchen für die nächste Hanstholm Tour 2004 eine noch größere und mächtigere Bestie. Nach ein paar Berechnungen unseres Chefkonstrukteurs Franky war klar die Spannweite wird sich auf maximal 3,60m beschränken ( Schade) da unsere EPP Plattengröße nur 1,2x1,8m beträgt .

Jetzt war es wieder Zeit den Vorschlag unserem EPP-Master ( Ricky) zu unterbreiten! Es dauerte gar nicht mal lange als er unser Gespräch mit den zwei Worten ,, Macht doch " beendete.

Die erste Hürde war geschafft die Beschaffung des Ausgangsmaterial!

Als Profil würde natürlich wieder unser High-End B29 mod. Hochleistungsprofil zum Zuge kommen da sich dieses schon bei der Keule bewährt hat.

Bau:

Der Bau geht nicht viel anders von statten als beim Schleicher oder Keule nur das hier die Einzelteile ein wenig größere Dimensionen annehmen.

Als Servos kamen Anfangs zwei ,, vom Feinsten " (C508) pro Ruderklappe zum Einsatz aber es hat sich gezeigt das die zu lappig für dieses Modell waren! So mussten zwei 10kg Servos pro Ruderklappe zum Einsatz kommen. Als Akku wurden die geilen 7500mAh Viva-Cells verwendet.

Der weitere Aufbau ist gleich dem Schleicher und Keule .

Fliegen:

 Der Erstflug erfolgte wieder an unserem Haushang in Hänigsen. Es stellte sich raus, daß der Platz hier in Hänigsen für Heinrich nicht ausreicht, da die Wenden doch ziemlich viel Platz beanspruchen. Aber die 6kg flogen zumindest schon mal !!!!!!!

Rhön Tour 2004:

Da wir sowieso einmal im Jahr auf die Wasserkuppe fahren entschieden wir uns Heinrich den weiten Weg nach unten mitzuschleppen.

Als wir auf der Wasserkuppe Heinrich aus dem Auto zogen und ihn langsam auf den Zweitflug vorbereiteten haben sich immer mehr gaffende Menschen hinter uns gebildet die dumme Fragen stellten.

Naja zum Glück kam der Wind so schlecht das nicht viele normale Flieger da waren und das Spektakel nicht miterleben mussten!

Es war erstaunlich, als ich Heinrich über der Abstroda freigegeben habe, er flog auf anhieb perfekt, nur die Wenden mussten noch früher und großräumiger geflogen werden. Das erinnert an die Großmodellfliegerei aber egal.

Als dann noch die ersten Sparringstpartner kamen war der Tag sehr erfolgreich.

Wenn die 6kg einmal beschleunigt haben gibt es nix und keinen der Heinrich im Flug noch gefährden können dies hat er auch zu hauf unter beweis gestellt . Er verfügt sogar über Anziehungskräfte die ihr in einem Video bewundern könnt.

Alles schön und gut, haben wir wie immer an der Wasserkuppe Angst und Schrecken verbreitet .

Hanstholm Tour 2004:

Der Tag X war gekommen als es hieß, Sachen packen und ab nach Hanstholm so auch Heinrich. Am Vortag noch mal eine letzte Inst. Gekriegt, damit wir alles aus ihm raushohlen konnten.

Die Dänen und Norweger haben echt große Augen gekriegt als wir mal wieder mit unseren Riesennuris ( Keule und Heinrich ) bei Windstärke 7 am Südhang langgeeiert sind.

Aber dann am vorletzen Tag, ein ordentlich Nordwind bläst, alles schön und gut bis Hans mit seiner Platte anfängt Heinrich in der Luft zu bearbeiten. Bei Null fahrt passiert es dann, die Platte erwischt Heinrichs Randbogen und lenkt ihn genau auf den Hang zu!

Um unser Leben nicht zu gefährden entschied sich Franky ( Besitzer und Pilot) Heinrich zu opfern, er drückt ihn in den Hang rein und er wurde ein Raub seines Gewichts von 6 kg .

Seitdem ist Heinrich aus unserem Luftraum entfernt worden da keine Garantie für Leib und Leben gewährleistet werden konnte. Wer Heinrich auf der Wasserkuppe oder in Hanstholm selbst in Aktion gesehen hat der wird unsere Entscheidung verstehen.

Die Dinosaurier waren zu groß für unsere Welt und sind ausgestorben das selbe Schicksal holte auch unseren Heinrich ein !!!!!!

 

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Profil siehe Keule vergrößert

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Bauplan Schleicher vergrößert auf 3,6m